Der Vorschlag, sich das beinah sprichwörtliche Ohr nicht abzuschneiden, sondern eins anzukleben, noch dazu eins, das auf dem Rücken einer Maus gezüchtet wurde, war verlockend. Auch wenn die Ausführung fehlschlug, ergab sich so die Möglichkeit, der inneren Stimme Gestalt zu geben. Die Form ist also da, fehlt bloß der Inhalt, was aber völlig ausreichend ist, um einen neuen Künstlermythos entstehen zu lassen.

1 Kommentar
Juli 9, 2008 um 10:50
Inhalt käme einem aufstrebenden, jungen Mythos
sowieso nur, und dessen abträglich seiend, in die
Quere (schreibt man neu-recht vielleicht ‘Quäre’..
‘Kwäre’ ?? Wer weiß es..)
Eine gute Sache, jedenfalls, schon unsere Alt-
vorderen sagten es: “Warum sich mit drei Ohren
zu Frieden geben, wenn man vier haben kann?”