August 11, 2008
Reihe (?) unverlangt eingesandter Photos
August 9, 2008
Hüttenzauber in Andernorts/ Gehirnnackisch-Kreis
August 1, 2008
Versuch einer LSD-Rummelimpression
Leider versagte just an diesem Abend meine Kamera, man hätte einen ganzen Film, respektive Speicherkarte vollknipsen können…
Erklärend sei noch erwähnt, die Transe auf der Lok tanzte rauchend den ganzen Abend und schlug die Bahnreisenden mit einem Reisigbesen (ob Mehdorn dort bekannt ist?) das es eine Pracht war.
weitere LSDRummelimpression
Juli 9, 2008
Her Master’s Voice – Künstlermythos
Der Vorschlag, sich das beinah sprichwörtliche Ohr nicht abzuschneiden, sondern eins anzukleben, noch dazu eins, das auf dem Rücken einer Maus gezüchtet wurde, war verlockend. Auch wenn die Ausführung fehlschlug, ergab sich so die Möglichkeit, der inneren Stimme Gestalt zu geben. Die Form ist also da, fehlt bloß der Inhalt, was aber völlig ausreichend ist, um einen neuen Künstlermythos entstehen zu lassen.
Juli 7, 2008
Kolbenfüller für den Urlaub ausgerüstet
Juli 4, 2008
Handfüßler
Handgetragene Bilder die zur Bestückung einer Ausstellung (nach den
Vorschriften von 1723) dienen – das Abenteuer wartet um der Ecke.
Auch wenn dieses Bild idealisiert erscheint ( das ist es tatsächlich.. etwas), ist es eines der ständig auf dich wartenden Abenteuer. Handgezeichnet und handgetragen, mit Bus, Bahn, Fuß, manchmal geht auch Fahrrad, Karren, ein kleiner Fesselballon wäre, in den Weiten einer Steppe, ebenso gut vorstellbar. Das knüpft ein hartes, zähes Band zwischen Zeichnern und ihren Werken. Es muß vergleichbar sein, damit: wenn man seine Federn selber schmiedet oder tief unter der Erde seine Graphite selbst abbaut.
In Bahnen den Platz den die Bilder nunmal brauchen gegen alte Dummschwätzer verteidigt, die mit einem Körbchen voller Erdbeeren sagen: „Der fahrt doo sei Holz schpaziiere, wo einer sitze könnt!“ Nachdem er noch etwas Ähnliches nachschob, hub ich an die kommunikation zu führen, mild pejorativ und in einer Entschiedenheit, die in der schwülheißen Bahn die Synapsen nicht mit den Möglichkeiten vielfältiger Deutungen belastete. Daraufhin suchte der für sich und seine Beeren einen anderen Stehplatz. Schade, ich hatte mich eigentlich auf äußerst herkömmliche Ausfallendheiten eingestellt, die ich elegant gekontert hätte – auch das gehört zu einer handgetragenen Ausstellung. Im Bus später – noch enger – erfuhren die Bilder keine weiteren Angriffe, es lag wohl mit an der Route und den Transportroutinen der Mitfahrenden, es war da normal, sehr bepackt zu reisen.
Im Vergleich mit einem ziemlich winterlichen Fußweg über Land, Fluß, Stadt und der abenteuerlichen Fahrt mit einem zu hoch gepackten Rad (Laß dir nie einfallen noch etwas drauf zu packen, nachdem du schon aufge- stiegen bist!), war diese Gelegenheit nicht das allergrößte, nicht das allergröbste aller Abenteuer – aber wieder eins. Mit ‘nem Auto, von Haus zu Haus, das geht wohl auch, ist aber fad.
Das ist ein Artikel um die Print Jones Adventures zu relativieren .....
Juli 3, 2008
inkeborg war…
konsterniert, zuerst hatte der neue Dozent Herr Sehmann Pinsel und Farbe untersagt und lediglich schwarze Stifte verteilt, danach nahm er ihr die Wörtchen *ist*, *immer*, *Regel* und somit jede Gewissheit, was in inkeborg zu einer zweifach gesättigten Leere führte.
Ironischerweise hatte inke sich für die horrende Kursgebühr mehr Führung erwartet, unbemerkt
mehr bekommen als bezahlt und mit einem Bericht an die Akademie(leitung) dafür gesorgt, dass Herr Sehmann seine Papiere holen durfte…

Hier geht es zur Ur-inkeborg
und hier zu einem Beispiel horrender Kursgebühren
Juli 2, 2008
*auser
Ich hatte in diesem Block gelesen und das er-
weckte ein Bewußtsein, na, eher ein Bewolltsein.
Mir ein Buch leihen, von einem Autor, dessen
Name mir an zwei drei Orten zeitnah eingeblasen
worden war, immer auf der Suche nach neuen,
ungelsenen Sichten und Abenteuern, gebunden.
Das hatte ich im Sinn, aber wie es so sein kann,
doch nicht so, daß es mehr war als die Absicht,
die ich dann teilweise umsetzte. Ich stand in der
Bücherei, vernebelt von Namen und Titeln sprang
ich durch’s Alphabet, fand was ich glaubte gewollt
zu haben und lieh mir dann ein Buch das der
Glauser, Friedrich
geschrieben hatte. Und es war das falsche dazu.
Also las ich ‘Schlumpf Erwin Mord’ an und es
drückte mich beim Lesen, denn das war da kein
Buch für mich, es wurde mir mit jeder Zeile be-
wußter und hätte der Studer plötzlich gesagt:
„Das ist ein Buch, das man als drittes oder viertes
lesen kann – als erstes, nein, so werden wir keine
Freunde werden“, ich hätte es geglaubt, weil es
wahr ist, gewesen wäre.
Bei nächster Gelegenheit habe ich es abgegeben,
mir ‘Der Tee der drei alten Damen’ ausgeliehen,
was ein gutes erstes Buch ist, und dem, was ich
eigentlich wollte, kam ich auch nach: Fauser, Jörg.
Rohstoff. Das lese ich jetzt parallel mit ‘Die Fieber-
kurve’ von Glauser, Friedrich. So parallel wie Kur-
ven halt mal sind, also eher weniger. Ich denke,
daß ‘Der Tee..’ auch ganz gut gepasst hätte, doch
dessen arsenelupinische Stimmung, eindeutig an-
gelehnt an früher mal gelesene Klassiker aus dem
19. und frühen 20. Jahrhundert, ließ es mich in einem
durch lesen, da war keine Zeit für ein weiteres Buch,
kein Platz, kein Sinn, keine Lust. In dieses Buch hätte
das aber gepaßt: will ein Buch ausleihen und es lesen.
Sofort.
Fauser, Rohstoff, kommt mir vor als ob ich es schon
mal gelesen habe. Auch wenn mir das wirklich dort
geschriebene kein kleines Glöckchen zum Klingeln
bringt. Das ist ein gutes Zeichen, nicht wahr? Keine
Frage.

So ist's jetzt ziemlich detailiert, so viele Informationen, die eigentlich redundant sein könnten, daß ich meine: sogar 'detailliert' könnte angemessen benutzt werden, auch wenn das ein amorphes Murren gleichgeschaltet- er Köpfe erzeugen würde. (Zu dem Worten die |amorph| in sich tragen wollte ich immer mal schon ein Forum er- öffnen, doch es scheiterte bislang daran, daß die Wahl der Worte die benötigte Amorphität davon jagte. Schade, irgendwie schon... schwa)
Wer unbedingt wissen will was der tag ‘print jones’ bedeutet,
der bedeutet: Print Jones.. und das ist der letzte Abenteuerer
des gedruckten Wortes….
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Bezug: soloezist, fauser
Juli 2, 2008
Was macht eigentlich…
der Stand der Ringe ?
Kaum zwei Monate (in Wirklichkeit waren es keine zwei Wochen) nach den Hungeraufständen in Haiti gibt es anscheinend nichts mehr zu berichten. Die haitianische Heilerde ist wohl doch nahrhafter als gedacht…

Passend dazu (Tante Bebatte), wenn auch in einem anderen Zusammenhang, gelesen in Deutschland werden jährlich 2 Milliarden für Hunde- und Katzenfutter ausgegeben






